Durch das wiederholte Lesen des Rheinischen Merkurs ist in mir Erkenntnis gereift, daß Nehmen seliger denn Geben ist, daß das Zentrum ein Verein von Linksabweichlern war, daß das Boot voll ist, daß der Rhein Deutschlands Strom, nicht Deutschlands Grenze ist, die PDS am Waldsterben, am Tod von Papa Strauß, Uwe Barschel, Konrad Adenauer, Elvis, der Teilung Deutschlands in Europa und Asien und daß Pizza immer noch diesen Namen trägt und nicht Elsässer Flammküchle heißt, Schuld ist, daß Jesus CSU-Mitglied gewesen sein muß, daß auch an unserer Schule an jede Wand drei Kruzifixe gehören, daß die HEUREKA schlimmsten Pamphletcharakter hatte und daß Helmut Kohl König von Deutschland werden sollte. Womit ich auch schon beim Thema wäre: der Kanzler - mein Hauptgrund! Was hat dieser Mann nicht alles für Deutschland getan? Was für ein großartiges Leben im Dienste der Allgemeinheit. Und doch ist er immer noch ein Mensch geblieben wie du und du. Aber ich will nicht ins Schwärmen kommen, bleiben wir doch bei den Fakten(journalistisch für Lügen).
1982 wurde Helmut Kohl, oder wie seine Frau ihn nennt: Dickerchen
oder Butzerl, Bundeskanzler, wie es sich gehört: durch ein konstruktives
Mißtrauensvotum. Er versprach uns die Wende und wie sehr hielt
er Wort, indem er die Ostprovinzen Heim holte und uns die Steuern
erhöhte zusammen mit seinem lieben Freund Augenbraue, wie er den
Theo liebevoll nennt. Ja er kann sich durchsetzen, durch einen
Stuhl hindurchsetzen, das kann er. Ja, mit dem Sitzen, da hat
er es: gerne sitzt er manchmal jahrelang da und sitzt und sitzt,
bis er es ausgesessen hat. Aus einer solchen Situation auch sein
berühmtes Zitat: "Nur was hinten herauskommt zählt" Mit Helmut
muß man sich einfach gut verstehen (lieber nicht auseinandersetzen):
sein liebes, leises, Lachen, sein gesegneter Appetit und sein
Verhältnis zu seiner Frau, über das schon die Ärzte eine Ballade
schrieben. In einem Wort: Ein Mann aus dem Volk, für das Volk,
mit dem Volk, hinter dem Volk, über dem Volk, in dem Volk, um
das Volk herum, an dem Volk vorbei, das Volk hinter sich lassend
- frei vor dem Tor und... Jaaaaaaaa! - Helmut, du bist ein Fußballgott!
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