Das Letzte

Ich und Du, blinde Kuh

Jungs, ihr bringt uns mit der Einstellung eures Blättchens Der Götterbote in eine echte Notlage. Letztes Mal konnte man sich noch in Ausflüchte retten, doch war diese Spalte stets ein Ort der kritisierenden Niedertracht und muß es auch bleiben. In dem verzweifelten Zwang eine andere Schülerzeitung des ÖGs in den Schmutz ziehen zu müssen, fiel mir diese HEUREKA durch Zufall in die Hände.

Nun, was fällt uns denn da spontan auf? Stellen wir uns mal ganz dumm, ungefähr so dumm, wie zwei Drittel der Schüler und Lehrer und mahnen an: Die Überschrift des Vorwortes ist übelste Fäkalsprache, da sie auf Sexualität anspielt und nicht damit zu erklären ist, daß man doch nur wollte, daß das Vorwort mal gelesen wird. Die Rechtsschreibung dieses Pamphlets läßt stark zu wünschen übrig. Wenn man soviel zu kritisieren hat, dann kann man das auch mit Humor versuchen und nicht mit Ironie; das müßt ihr noch lernen, so ist das nämlich in einer Demokratur. Wir würden ja gern mit euch reden, wenn ihr nicht so schrecklich arrogant wäret und euch nicht ständig selbst loben würdet.

HEUREKA dazu mit Karl Kraus, in alter Verbundenheit: "Selbstbespiegelung ist erlaubt, wenn das Selbst schön ist."
Wir résumieren:



Wir und unsere Öffentlichkeit verstehen uns sehr gut:
Sie hört nicht, was wir sagen und wir sagen nicht, was sie hören möchte.



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