Vorwort

Blas mir einen

Aus, vorbei, Schluß! Das ist jetzt die letzte HEUREKA. Einige freuen sich, wenige trauern, den meisten ist es egal.

Im Vorwort unserer ersten Ausgabe äußerten wir viele idealistische Vorstellungen; lasset uns sehen, was daraus wurd: Wir wollten unsere Zeitung liberal gestalten. Ob sich dies ausschließlich in der Umschlagfarbe niederschlug liegt in der Auslegung des Wortes liberal. Wie wir hinlänglich erfuhren, haben wir die vox discipuli ganz und gar nicht repräsentiert. Konstruktive Kritik, Themenvorschläge und direkte Mitarbeit blieben (glücklicherweise) meist aus. Der Kontrolle der Schulleitung unterstanden wir nur postpublikativ, das Presserecht ignorierten wir schlicht. "Die Idee war gut, doch die Welt noch nicht bereit."

"Nichts hat sich geändert, höchstens, daß man es nicht sagen darf."(Karl Kraus)

Doch was bringt die Zukunft? Zumindest ein ÖG ohne HEUREKA, soviel ist sicher. Vielleicht überwinden sich einige Schüler und wagen eine eigene, neue Schülerzeitung. Doch die wird nicht HEUREKA sein und sollte nicht HEUREKA heißen.

Für die Zukunft der HEUREKA hingegen ist folgendes geplant: 1998 startet HEUREKA II, die überregionale Studentenzeitung, 2001 HEUREKA-TV (werbefrei über die bundesweit letzte terrestrische Frequenz), 2008 gibt es den HEUREKA-Verlag für alles, was Spaß macht und 2013 fliegen wir als Komet davon - ja, wir heben ab!

Aber zurück zum Hier und Jetzt. Eine HEUREKA im normalen Format, aber mit einigen besonderen Bonbons, die wir uns für "die Letzte" aufsparten: Das Interview mit Frau Opelt und die Einsichten unseres Star-Autors Johannes H. über bayrische Eishockey-Volumen - Denke, Schwein!

Ansonsten, Routine: Politik-, Religions-, Gesellschafts-, ÖG-, und ZEITungskritik mit einer ordentlichen Portion Selbstbepenissung (Oh, du wunderbares, inhaltsschweres Compositum, das wir geschaffen) der SchreiberlingInnen. Keine Entschuldigungen, keine Rückrufaktionen, keine Rechtfertigungen.

Drum wollen wir enden, wie wir begannen, mit der ewigen Frage im Raum:

Warum?

Wer sich jetzt fragt, was die Überschrift mit dem Vorwort zu tun hat, dem sei gesagt: Gar nichts.



Arschloch

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