Von den ursprünglich gebauten Bremer Häusern sind heute noch
relativ viele übrig. Während diese Häuser mittlerweile als
Einzel-, oder in ganzen Straßenzügen, als Gruppendenkmäer
unter Denkmalschutz stehen,
mußten andere der Abrißbirne und somit moderneren Häsern weichen,
die unweigerlich die Homogenität der gewachsenen
Straßenzüge (zer)stören.
Die noch existierenden Bremer Häser sind inzwischen
Liebhaberstücke geworden und werden von ihren Besitzern entsprechend
gepflegt. Seit das Bremer Haus unter den Denkmalschutz fällt,
müssen beispielsweise alle Änderungen, die am Haus vorgenommen
werden, vom Amt für Denkmalschutz genehmigt werden. In den meisten
Fällen kann so das ursprüngliche Bild der Häuser und
Straßenzüge erhalten oder wiederhergestellt werden. Der
Einfluß des Amtes für Denkmalschutz reicht hierbei vom Verbot,
beispielsweise die Fassade durch den nachträglichen Einbau einer
Garage zu zerstören, bis zu einer Mitsprache bei der Farbwahl des
Anstrichs.
Dadurch, daß Bremen kleiner ist, als andere Städte (z.B. Berlin), kann die alte Bausubstanz besser erhalten werden.
Die Bilder zeigen ein erst kürzlich renoviertes Haus, bei dem ein alter
Zaun und eine alte Tür eingesetzt wurden und weiterhin die
Verzierungen unter dem ersten Stockwerk renoviert wurden. Auch der
Treppenaufgang und die Kacheln sind so nahe wie möglich an den
autentischen Zustand zurückgeführt worden.
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